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Zweigeteiltes Bild: Beide Ansichten zeigen den Autobahnassistenten, der Fahrunterstützung bietet.
Innovation 09.06.2026 7 MIN

200 Millionen Kilometer freihändig
mit dem BMW Autobahnassistenten.

Freihändig fahren, aufmerksam bleiben, entspannter ankommen: Wie die BMW Group mit dem BMW Autobahnassistenten assistiertes Fahren weiter in den Alltag bringt – und warum 200 Millionen Kunden-Kilometer erst der Anfang sind.

Assistenz für mehr Komfort
bei der Kilometerarbeit.

Lange Autobahnfahrten verlangen Ausdauer. Kilometer um Kilometer die Spur halten, Abstand einschätzen, Verkehr lesen. Ob auf der täglichen Pendelstrecke oder bei langen Urlaubsfahrten: Mit den Händen fest am Steuer meldet sich bei vielen Autofahrern schmerzhaft der Nacken. Genau in diesen Momenten zeigt der BMW Autobahnassistent seinen größten Nutzen: Die Hände können bequem im Schoß platziert werden, Fahrerin oder Fahrer müssen aufmerksam und eingriffsbereit bleiben.

Kundinnen und Kunden der BMW Group haben mit dem Autobahnassistenten inzwischen mehr als 200 Millionen Kilometer freihändig zurückgelegt – das sind 5.000 Erdumrundungen. Die Funktion läuft nicht im Labor, sondern im echten Alltag: in der BMW 5er und 7er Reihe, im BMW iX, X5, X6, X7 und XM sowie im neuen BMW iX3.

Freihändig fahren bis Tempo 130.

Der Autobahnassistent unterstützt auf geeigneten Autobahnabschnitten bis 130 km/h. Er hält Geschwindigkeit und Abstand, führt das Fahrzeug in der Spur und hilft beim Spurwechsel. Dafür reicht ein Blick in den Seitenspiegel: Bestätigt die Person hinter dem Steuer den vorgeschlagenen Spurwechsel, kann das Fahrzeug ihn automatisiert ausführen.

„Das symbiotische Zusammenspiel von Fahrer und Fahrerassistenz beim freihändigen Fahren mit unserem Autobahnassistenten und das zugrundeliegende Sicherheitskonzept sind einzigartig in der Industrie. Über 200 Millionen freihändig gefahrene Autobahnkilometer im realen Kundeneinsatz zeigen, wie zuverlässig und relevant dieses System im Alltag ist“, sagt Dr. Mihiar Ayoubi, Leiter Entwicklung Fahrerlebnis der BMW Group.

Fahrdisplay im BMW iX3 50 xDrive mit Hinweis zur Spurwechselunterstützung des BMW Autobahnassistenten.

Freihändig über Grenzen hinweg.

Mit der neuen Generation der BMW Fahrerassistenzsysteme erweitert die BMW Group den Einsatzbereich in Europa deutlich – von einem auf über 20 Länder. Die Vorgängergeneration ließ sich in Deutschland, den USA und Kanada nutzen. Die neue Technologie im BMW iX3 ermöglicht dank DCAS-Zulassung freihändiges Fahren auf vielen europäischen Autobahnen – auch über Ländergrenzen hinweg1. In kommenden Modellen wie dem neuen BMW i3 und BMW 7er folgt die Funktion ebenfalls. Zum Start gehören Deutschland, Österreich, die Schweiz, Italien, Frankreich und die Benelux-Staaten dazu. Großbritannien, Irland, Spanien und Portugal folgen im Laufe des Sommers, weitere Regionen Europas etwas später.

Sicherheitstechnik, die mitdenkt.

Damit freihändiges Fahren zuverlässig und sicher funktioniert, setzt die BMW Group auf ein Sicherheitskonzept mit mehreren Ebenen. Dazu gehören redundante Systeme zur Fahrspurerkennung und Positionsermittlung des Fahrzeugs über Kameras und hochauflösende Karten. Mithilfe der Informationen der Seitenkameras wird laufend zusätzlich überprüft, ob das Fahrzeug mittig in der Fahrspur fährt. Ein Sicherheits-Chip auf dem ADAS-Rechner überwacht ständig, ob alles korrekt funktioniert.

Gleichzeitig bleibt die Fahrerin oder der Fahrer jederzeit in der Verantwortung. Eine Fahrerkamera stellt sicher, dass Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit jederzeit gewährleistet sind. Dafür werden Blickrichtung, Augenstatus und Kopfbewegungen analysiert. Der Autobahnassistent ist so ausgelegt, dass das freihändige Fahren ausschließlich auf geeignete Einsatzbereiche begrenzt wird. Erkennt das System, dass die fahrende Person die Hände wieder ans Lenkrad nehmen muss, fordert es sie dazu auf – zum Beispiel bei einer bevorstehenden Abfahrt von der Autobahn.

Mensch und Technik arbeiten
noch flüssiger zusammen.

Der Autobahnassistent gehört zur neuen Generation von Level-2-Fahrerassistenzsystemen mit BMW Symbiotic Drive. Diese Technologie verknüpft Assistenz und menschliches Fahrverhalten enger miteinander. Wer am Steuer sitzt, kann bei aktivierter Assistenz beschleunigen, lenken oder bremsen, ohne die Längs- und Querführung sofort zu deaktivieren. Das macht die Nutzung natürlicher, weil Mensch und Technik weniger hart zwischen „ich fahre“ und „das System fährt“ wechseln.

So entsteht ein Fahrgefühl, das auf langen Strecken spürbar entlastet: Die Technik unterstützt effektiv, der Mensch behält Kontrolle und Verantwortung. 200 Millionen freihändig gefahrene Kunden-Kilometer waren nur der Anfang. Mit breiterer Verfügbarkeit kommen innovative assistierte Fahrerassistenzfunktionen der BMW Group mehr und mehr im Alltag an.

1 Zulassung der Fahrerassistenzsysteme gemäß der UN Regelung Nr. 171 für Driver Control Assistance Systems (DCAS).